Parodontologie in München-Allach – Zahnfleisch und Zahnhalteapparat gezielt behandeln
Zahnarztpraxis Dr. Susanne Lauger & Team in Allach
Eine Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen und kann unbehandelt langfristig zu Zahnverlust führen.
Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen verständlich zu klären und Sie Schritt für Schritt durch die Behandlung zu begleiten.
Was passiert bei einer Parodontitis?
Ausgelöst wird die Erkrankung durch bakterielle Beläge auf den Wurzeloberflächen, in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischsaum. Durch die meist chronisch verlaufende Entzündung kommt es schrittweise zum Abbau von Zahnfleisch und Kieferknochen.
Die in den Belägen und Zahnfleischtaschen vorhandenen Bakterien produzieren Stoffwechselprodukte (Toxine), die das umgebende Gewebe und die körpereigene Abwehr schädigen können. Im weiteren Verlauf kann dies zu einer Lockerung der Zähne und schließlich zum Zahnverlust führen.
Früherkennung und gezielte Behandlung
Da die Parodontitis häufig schleichend verläuft, ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung zu kontrollieren, den weiteren Knochenabbau zu verlangsamen und die Zähne langfristig zu erhalten.
Individuelle Therapieplanung
Jede parodontologische Behandlung wird individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Dabei berücksichtigen wir unter anderem den Zustand des Zahnhalteapparats, mögliche Risikofaktoren und Ihre persönliche Mundhygiene.
In unserer Praxis umfasst die parodontologische Diagnostik und Beratung unter anderem:
- Erhebung eines detaillierten Parodontalstatus zur Bestimmung von Knochenniveau und Attachmentverlust
- Bei Bedarf mikrobiologische Analyse zur Bestimmung relevanter Markerkeime
- Ausführliches Anamnesegespräch und individuelle Evaluation
- Beratung zu unterstützenden Maßnahmen wie Spüllösungen, Probiotika oder ergänzenden Hilfsmitteln
Langfristige Stabilisierung im Fokus
Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, um den Krankheitsverlauf langfristig zu kontrollieren, den Abbau von Knochen zu verlangsamen und Zahnausfälle möglichst zu verhindern.
Eine konsequente Nachsorge und eine angepasste Mundhygiene spielen dabei eine entscheidende Rolle.
FAQs zum Thema Parodontologie
FAQ zur Parodontitis
Was ist eine Parodontitis?
Bei der Parodontitis handelt es sich um eine dauerhafte Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontium).
Als Zahnbett wird das Gewebe bezeichnet, das den Zahn umgibt und dafür sorgt, dass er fest im Kieferknochen verankert ist. Ist dieser Zahnhalteapparat entzündet, kann sich der Zahn mit der Zeit lockern. Unbehandelt kann eine Parodontitis zum Zahnverlust führen.
Parodontitis ist bei Erwachsenen sehr weit verbreitet und wird daher häufig als Volkskrankheit bezeichnet.
Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Was ist eine Gingivitis?
Die Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingiva) und stellt häufig eine Vorstufe der Parodontitis dar.
Viele Menschen haben gelegentlich entzündetes Zahnfleisch, was zunächst oft unproblematisch ist. In vielen Fällen kann eine Gingivitis durch eine professionelle Zahnreinigung (PZR) wieder abheilen.
Bleibt die Entzündung jedoch bestehen, kann sie sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten und in eine Parodontitis übergehen.
Daher ist es sinnvoll, bereits bei ersten Anzeichen frühzeitig zu reagieren.
Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Was sind die Symptome der Parodontitis?
Eine Parodontitis verursacht zu Beginn häufig nur wenige oder unspezifische Beschwerden. Deshalb kann eine sichere Diagnose im frühen Stadium meist nur durch die Zahnärztin oder den Zahnarzt gestellt werden.
Mögliche frühe Anzeichen sind:
- Zahnfleischbluten
- Schmerzen beim Essen
- Mundgeruch
Im weiteren Verlauf kann sich das Zahnfleisch sichtbar zurückbilden und sich vom Zahn lösen. Es entstehen sogenannte Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien und Beläge ansammeln. Der Zahnhalteapparat wird zunehmend geschädigt, bis sich der Zahn schließlich lockern kann.
Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Wie wird eine Parodontitis behandelt?
Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.
Im Anfangsstadium können mehrere professionelle Zahnreinigungen ausreichen. In der Regel empfehlen wir zwei bis drei Behandlungen pro Jahr. Anschließend wird der Behandlungserfolg kontrolliert, unter anderem durch Messung der Zahnfleischtaschen.
Wenn die Entzündung dadurch nicht ausreichend zurückgeht, erfolgt eine gezielte Parodontitis-Therapie. Dabei werden die Oberflächen der Zahnwurzeln sowie die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Unter lokaler Betäubung werden Beläge (Konkremente) und entzündetes Gewebe entfernt.
Nur in fortgeschrittenen Fällen sind ergänzend operative Maßnahmen erforderlich, zum Beispiel zur Regeneration des Knochens.
Nach der Behandlung ist eine konsequente Mundhygiene entscheidend, um ein Wiederauftreten der Erkrankung zu vermeiden.
Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Parodontitis-Therapie?
Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten haben grundsätzlich Anspruch auf eine Parodontitis-Therapie.
Im Anschluss an die Behandlung besteht zudem für mindestens zwei Jahre Anspruch auf ein strukturiertes Nachsorgeprogramm, die sogenannte unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT).
Diese umfasst unter anderem regelmäßige Mundhygienekontrollen, professionelle Zahnreinigungen sowie die Kontrolle und Reinigung der Zahnfleischtaschen.
Zuletzt aktualisiert am 18. April 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Zentral gelegen – Perfekt erreichbar
Unsere Zahnarztpraxis befindet sich im Herzen von Allach, im „Bunten Haus“ am Oertelplatz 3, und ist hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen:
- S-Bahn: Nur 100 Meter entfernt von der S-Bahnhaltestelle Allach (S2).
- Buslinien: Die Haltestelle Allach Bahnhof der Linien 160, 164 und 165 liegt direkt vor unserer Praxis.
Ob Sie mit dem Auto, Bus oder S-Bahn kommen – unser Standort ist optimal gelegen, damit Ihr Besuch bei uns so bequem wie möglich ist.
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