FAQs zum Thema Bleaching
Es gibt zwei grundlegende Ursachen für verfärbte Zähne: innere (genetische und altersbedingte) sowie äußere Einflüsse.
Die natürliche Zahnfarbe ist vor allem genetisch bedingt. Entscheidend ist das Zahnbein (Dentin), das unter dem Zahnschmelz liegt und eine leicht gelbliche Färbung aufweist. Der Zahnschmelz selbst ist weitgehend farblos und lässt diese Färbung durchscheinen. Mit zunehmendem Alter wird der Zahnschmelz dünner, sodass das Dentin stärker sichtbar wird und die Zähne dunkler erscheinen können.
Zusätzlich beeinflussen äußere Faktoren die Zahnfarbe. Dazu zählen insbesondere Kaffee, Tee, Rotwein und Rauchen. Auch bestimmte Lebensmittel wie Karotten, Orangen oder Süßwaren können zu Verfärbungen beitragen.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Die Zahnaufhellung durch Bleaching erfolgt mithilfe eines speziellen Bleichgels, meist auf Basis von Wasserstoffperoxid in unterschiedlichen Konzentrationen.
In der Zahnarztpraxis wird das sogenannte In-Office- oder Chairside-Bleaching durchgeführt. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch geschützt, bevor das Bleichgel aufgetragen wird. Dieses wirkt in der Regel etwa 15 Minuten und wird anschließend entfernt. Je nach gewünschtem Ergebnis kann der Vorgang wiederholt werden. Eine unterstützende Lichtquelle kann den Aufhellungsprozess zusätzlich beschleunigen.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Vor einem Bleaching ist in der Regel eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Dabei werden Beläge, Zahnstein und äußere Verfärbungen entfernt, sodass das Bleichgel gleichmäßiger wirken kann.
Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Füllungen oder Veneers lässt sich nicht aufhellen und muss gegebenenfalls nach dem Bleaching farblich angepasst werden.
Wurzelbehandelte Zähne können nicht von außen aufgehellt werden. Hier kommt ein internes Bleachingverfahren infrage.
Bei empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen sollte individuell geprüft werden, ob ein Bleaching sinnvoll ist, da die Empfindlichkeit vorübergehend zunehmen kann.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bekannten Allergien gegen Bleichmittel sollte auf ein Bleaching verzichtet werden. Auch bei Jugendlichen ist aufgrund der noch nicht vollständig ausgereiften Zahnstruktur eine sorgfältige Abwägung erforderlich.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Bei gesunden Zähnen und fachgerechter Durchführung ist Bleaching in der Regel nicht schädlich.
Vor der Behandlung werden die Zähne untersucht, um Karies oder undichte Füllungen auszuschließen. Während des Bleachings schützt die Zahnärztin oder der Zahnarzt das Zahnfleisch gezielt vor dem Kontakt mit dem Bleichmittel.
Von frei verkäuflichen Bleaching-Produkten wird eher abgeraten, da diese häufig ungenau angewendet werden und das Zahnfleisch reizen können.
Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Zähne kommen, die in der Regel gut behandelbar ist.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Nein. Bleaching und professionelle Zahnreinigung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Beim Bleaching wird die Zahnfarbe chemisch aufgehellt. Die professionelle Zahnreinigung hingegen entfernt Beläge, Zahnstein und Bakterien und trägt zur Vorbeugung von Karies und Parodontitis bei.
Ein leichter aufhellender Effekt kann auch bei der Zahnreinigung entstehen, ist jedoch meist weniger ausgeprägt als beim Bleaching.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.
Bei professioneller Durchführung sind Nebenwirkungen selten.
In Einzelfällen kann es zu einer vorübergehenden Überempfindlichkeit der Zähne oder zu leichten Reizungen des Zahnfleischs kommen. Diese klingen in der Regel schnell wieder ab.
Langfristige Schäden durch Bleaching sind bei gesunden Zähnen und fachgerechter Anwendung nicht zu erwarten.
Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026 von Dr. Susanne Lauger.